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Der große Jahresrückblick Teil 2

Auch das Jahr unserer Junioren verlief turbulent. Es gab viele Erfolge, aber auch einige Dämpfer, die es zu verkraften galt. Wir blicken auf die vergangenen zwölf Monate der A-, B- und C-Junioren zurück. 2019 steckte voller Emotionen, Jubel und Frust. Aber lest selbst.

A-Junioren: Das Wunder vom Sachsenweg

Überhaupt in der A-Bundesliga zu spielen und sich mit den besten Talenten Nord- und Ostdeutschlands zu messen, ist eine Sensation. Dass unsere U19 im Frühsommer 2019 zum zweiten Mal in Folge die Klasse halten konnte, ist nur noch mit einem Wunder gleichzusetzen. RB Leipzig, VfL Wolfsburg und Hertha BSC heißen die Gegner und das Team von Trainer Andreas Prohn hält nun die dritte Saison hintereinander dagegen. Dass es in dieser Spielzeit noch einmal schwieriger werden würde, war schon vorher klar. Doch zum Ende des Jahres zeigte die Mannschaft abermals, dass nicht nur ordentliche Leistungen, sondern auch gute Ergebnisse möglich sind. Und wer weiß: Vielleicht gibt es ein drittes Wunder vom Sachsenweg.

Weniger als Wunder, sondern vielmehr als Erfolg trägt sich der Niendorfer Jahrgang 2001 in die Jahreschronik ein. Von der G-Jugend an spielte ein Großteil jahrelang zusammen und ging den Weg gemeinsam bis in die A-Jugend. In der vergangenen Saison verpasst das Team von Jan-Hendrik Schmidt in der U18-Oberliga eine bessere Platzierung, schaffte aber als einzige NTSV-Nachwuchsmannschaft den Sprung in ein Pokalfinale. Dieses ging gegen Norderstedt zwar leider verloren, dennoch blieben neun Spieler dem Verein erhalten. Jeff Mensah spielt in der U19-Bundesliga und acht weitere sind für Niendorf 3 im Herrenbereich aktiv.

B-Junioren: Es geht nicht immer alles gut

Das Jahr unser B-Junioren verlief bis Juni leider nicht wie erhofft. Aufgrund ungünstiger tabellarischer Konstellationen reichte der erste Nicht-Abstiegsplatz in der B-Regionalliga nicht für den Klassenerhalt und erstmals seit Jahren bedeutete das für unsere U17 den Abstieg. Da sich auch die U16 nicht direkt qualifzieren konnte, ging der NTSV ab Juli ohne eine U17 an den Start. Auf das halbe Jahr mit viel Frust folgte eine starke Halbserie des 2004er Jahrgangs inder U16-Oberliga. Trotz acht Abgängen in Leistungszentren (St. Pauli, HSV, Eintracht Frankfurt, Holstein Kiel) spielt das Team von Mo Nasrallah um den Wiederaufstieg in die B-Regionalliga und führt die Tabelle zur Winterpause an. Eine starke Leistung.

C-Junioren: Erst Kür, dann Pflichterfüllung

Wenn wir gerade vom 2004er Jahrgang sprechen. Dieser spielte bis Juni in der C-Regionalliga und sorgte für eine bisher einmalige Leistung. Noch nie holte ein Niendorfer U15-Team in Deutschlands höchster Spielklasse für ältere C-Junioren 44 Punkte. Plus 21 Tore sind auch noch zu erwähnen. Unter anderem Eintracht Braunschweig, VfB Lübeck und Holstein Kiel folgten in der Tabelle mit weitem Abstand. Dass so viele Jungs des Jahrgangs den Sprung in ein Nachwuchsleistungszentrum schafften, war die logische Folge.

In diese großen Fußstapfen trat ab Juli der 2005er Jahrgang mit Neu-Coach Eren Sen. Dass eine Saison wie die davor so schnell nicht noch einmal zu spielen ist, war allen Verantwortlichen klar. Doch das mit vielen Neuzugängen gespickte Team erfüllt seine Aufgabe Klassenerhalt bis dato tadellos. 18 Punkte in 14 Spielen bedeuten nicht nur Schlagdistanz zu Platz 6, sondern auch ein kleines Polster von neun Zählern auf die Abstiegsplätze. Vor allem der 2:1-Sieg gegen den HSV im November wird in Erinnerung bleiben.